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Kaum jemand ernährt sich heute täglich auf
Rohkostbasis oder vollwertig. Unsere Speisen werden häufig solange
gekocht, bis ein großer Teil der darin enthaltenen Enzyme, Vitamine und
Phytonährstoffe verändert oder zerstört sind. Hinzu kommt, dass viele
Nahrungsmittel behandelt wurden oder behandelte Bestandteile enthalten.
Ein Problem unserer Zeit ist darin zu sehen, dass
die Böden der einzelnen Regionen einen unterschiedlichen Gehalt an
essenziellen Mineralstoffen haben können. Einige in diesen Böden
kultivierten Pflanzen können weniger Nährstoffe als früher enthalten.
Vor allem wenn aus Kostengründen die fehlenden Mineralstoffe nicht auf
die Felder gesprüht werden.
Es ist altbekannt, dass in den Böden im Süden der
Vereinigten Staaten, sowie Finnland, Zentraleuropa, Neuseeland und China
das Superantioxidans Selen nicht bzw. kaum zu finden ist. Der Gedanke
drängt sich auf, dass es zwischen einem schlechten Gesundheitszustand
und dem Mangel an Nährstoffen in unserer Ernährung eine gewisse
Verbindung geben könnte.
Damit unser Obst und Gemüse besser aussieht und sein
frisches Aussehen in den Läden länger behält, wird es in vielen Fällen
gentechnisch behandelt.
Dabei wird ein höherer Nährwertgehalt nicht
berücksichtigt. Es geht einfach nur um das bessere Aussehen. In der
amerikanischen Zeitschrift “Nutrition Review Journal” wurde berichtet,
dass es uns heute kaum noch möglich ist, alle benötigten Nährstoffe
aus unserer normalen Nahrung zu beziehen. Wenn man sich diese
Tatsache vor Augen hält, dann wundert es nicht, dass – laut einer Studie
der amerikanischen Regierung – nicht einer der 21.000 untersuchten
Menschen die täglich empfohlene Menge an lebensnotwendigen Vitaminen und
Mineralien zu sich nahm.
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